Lebensmittelzeitung: "Durchstarten im Foodsektor"

Karrieren entlang der Wertschöpfungskette sind bunter geworden – Branchenkenner Anselm Elles gibt Tipps für den Ein- und Aufstieg.

Frankfurt. Heute im Vertrieb einer Molkerei, morgen Mopro-Einkäufer im Handel: Die Wechselmöglichkeiten zwischen Agrarwirtschaft, Lebensmittelindustrie und -handel steigen und damit die Optionen für die Laufbahn.

„Je komplexer die Wertschöpfungskette von Nahrungsmitteln wird, desto mehr ist interdisziplinärer Austausch gefragt“, stellt Anselm Elles fest. Er ist Vorstand der auf Food spezialisierten AFC Consulting Group. „Deshalb sind die Sektoren für Fachkräfte in den letzten sechs bis sieben Jahren viel durchlässiger geworden.“ Als Beispiel nennt er Expertise in einer Warenguppe: „Wenn ich mich mit den Inhaltsstoffen von Brot und Backwaren aus dem Vertrieb für einen Hersteller gut auskenne, kann ich die gleiche Warengruppe auch für einen großen Händler einkaufen.“ Oder Einkauf: Wo Rohstoffe herkommen, wie sie verarbeitet werden und unter welchen Arbeitsbedingungen, wo die besten Preise und die beste Ware zu bekommen sind – dieser globale Blick auf das Vertragswesen sei von zunehmender Bedeutung. „Hier kann es sich für einen Gewürzanbieter ebenso wie für einen Retailer lohnen, den Agraringenieur einzustellen, der den Impact der Anbaubedingungen auf die Ware kennt.“

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Lesen Sie den gesamten Artikel in der Lebensmittelzeitung vom 04. Dezember 2020, von Julia Wittenhagen, Ausgabe 49/2020, S. 41 oder in der Online-Ausgabe.

AFC Chilli