Issue der Woche: Lebensmittelverschwendung

Anlässlich des internationalen Tages gegen Lebensmittelverschwendung (29.09.) begrüßt der WWF den Vorstoß der Bundesländer zu dem Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung. Das Gesetz soll Beteiligte auf allen Herstellungs- und Vertriebsebenen dazu verpflichten, Lebensmittelabfälle zu reduzieren.

Der WWF schätzt, dass weltweit 2,5 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln verloren gehen. Bisherige freiwillige Maßnahmen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung seien nicht wirksam genug. Vor diesem Hintergrund fordern die Länder die Bundesregierung zu konkreten Maßnahmen auf. Diese umfassen unter anderem steuerliche Anreize für die Abgabe von noch verzehrbaren Lebensmitteln mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum, Überprüfung der Notwendigkeit von Mindesthaltbarkeitsdaten bei bestimmten Produktgruppen sowie Unterstützung von Lebensmitteltafeln und Foodsharing-Organisationen.

„Eine massive Reduzierung der Lebensmittelverschwendung ist ein wirksamer Beitrag zu mehr Klimaschutz. 38 Millionen Tonnen schädliche Klimagase könnte allein Deutschland einsparen, wenn Deutschland das gesetzte Ziel erreicht, die Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 um die Hälfte zu reduzieren.“
Quelle: WWF

Wenn Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 um die Hälfte reduziert werden, sei es möglich, 38 Millionen Tonnen schädliche Klimagase einzusparen und damit ein wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

 

Issue-Management
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Markus Hinskes
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