Geopolitische Spannungen treiben die Kosten für Dünger, Transport und Energie und erhöhen so den Preisdruck entlang der Lebensmittelkette. In der Folge rücken Fragen nach Versorgungssicherheit, Lieferkettenresilienz und einer nachvollziehbaren Preisbildung stärker in den Fokus. Diskutierte Maßnahmen wie Entlastungen im Nahrungsmittelbereich oder Unterstützung für Düngerproduzenten verdeutlichen den wachsenden Druck.
Die von Union und SPD eingesetzte Taskforce zu steigenden Kraftstoffpreisen soll sich künftig auch mit Lebensmittelpreisen befassen. Ziel sei es, drohender Inflation zum Schutz von Wirtschaft und Verbrauchern entgegenzuwirken. Hintergrund sind steigende Kosten für Dünger und Transport infolge der Spannungen im Nahen Osten, durch die in der nächsten Stufe auch steigende Lebensmittelpreise drohen. Als mögliche "inflationsbremsende Maßnahmen„ stehen Sofortprogramme für heimische Düngerproduzenten sowie Steuererleichterungen im Nahrungsmittelbereich zur Diskussion.
Mit Preissteigerungen sei laut Experten besonders bei Produkten mit energieintensiver Herstellung und, wegen höherer Logistik- und Beschaffungskosten, auch bei Produkten mit langen Lieferwegen zu rechnen. Agrarrohstoffe wie Getreide, Mais, Reis und Soja geraten zudem durch hohe Düngemittelpreise unter Druck. Die Auswirkungen seien dabei nicht auf einzelne Regionen beschränkt, sondern würden global spürbar werden.
Branchenverbände fordern daher Maßnahmen zur Sicherung von Energieversorgung, Transportwegen und Lieferketten, um steigende Kosten und Versorgungsrisiken abzufedern. Verbraucherschützer hingegen betonen die Notwendigkeit von mehr Transparenz in der Preisbildung von Lebensmitteln. Mitnahmeeffekte, wie beim letzten Tankrabatt, müssten verhindert werden. Die Beratung der Taskforce soll noch in dieser Woche stattfinden.
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