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06.01.2026

Issue der Woche: Notstrom statt Normalbetrieb…?!

Zu Beginn des Jahres zeigt ein Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin, wie schnell kritische Infrastruktur zusammenbrechen kann. Ereignisse dieser Art verdeutlichen die Bedeutung eines gezielten Krisen- und Notfallmanagements sowie von Resilienz,  um Betriebsausfälle zu begrenzen und Lieferketten abzusichern. Unternehmen mit verderblichen Waren stehen besonders unter Druck, schnell auf solch unerwartete Störungen zu reagieren.

Ein Anschlag auf die Stromversorgung im Südwesten Berlins führte am Samstag zu einem großflächigen Stromausfall. In den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde waren zeitweise rund 45.000 Haushalte, etwa 100.000 Menschen sowie rund 2.200 Unternehmen betroffen. Auch zahlreiche Filialen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) mussten vorübergehend schließen. Noch am Montag war ein Großteil der betroffenen Gebiete weiterhin ohne Strom.

Der Anschlag und seine weitreichenden Folgen lösten eine Debatte über die Verletzlichkeit sogenannter kritischer Infrastruktur aus. Aufgrund seiner teils schnell verderblichen Waren sei der LEH bei einem Ausfall der Energieversorgung besonders verwundbar. Erst im Frühjahr 2025 hatte ein großflächiger Stromausfall in Spanien wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe verursacht, unter anderem infolge unterbrochener Kühlketten und Produktionsstopps.

In Berlin konnten Teile der Warenbestände durch den Einsatz von Kühl- und Tiefkühlzügen gesichert werden. Einige Handelsfilialen waren zudem mit Notstromaggregaten ausgestattet und konnten den Ausfall dadurch zeitweise überbrücken. Auch in Spanien war es vielen Supermärkten möglich gewesen, mithilfe von Stromgeneratoren den Betrieb aufrechtzuerhalten. Laut Angaben von Branchenverbänden sollten am Dienstag in Berlin mindestens 90 Prozent der Lebensmittelgeschäfte wieder mit Strom versorgt sein. Insgesamt könnten voraussichtlich bis Donnerstagnachmittag alle Stromkunden wieder versorgt werden.

Issue-Risk-Monitoring

Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.

Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.

  • Welche Risikothemen betreffen Ihr Unternehmen wirklich?
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Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
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