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27.01.2026

Issue der Woche: Dry January - Gesundheitsimpuls mit Markteffekt…?!

Die Gesundheitskampagne „Dry January“ wirkt längst nicht mehr nur auf das individuelle Konsumverhalten, sondern zeigt auch messbare Effekte im Handel und in der Gastronomie. Der temporäre Verzicht verschiebt die Nachfrage und verändert die Sortimente. Gleichzeitig ergeben sich für Anbieter Chancen, Angebote zu platzieren, die den veränderten Konsumgewohnheiten entsprechen.

Nach dem Jahreswechsel führt die Gesundheitskampagne „Dry January“ in Deutschland immer wieder zu spürbarer Kaufzurückhaltung bei alkoholischen Getränken. Was als britische Initiative begann, hat sich dabei zu einem globalen Vorsatzklassiker mit steigender Beliebtheit entwickelt: „Dry January“ geht auf eine 2013 gestartete Kampagne zurück und steht für einen 31-tägigen bewussteren Umgang mit Alkohol. Eine Entwicklung, die den Absatz alkoholfreier Alternativen im Handel stärkt.

Handelsexperten beschrieben den Monat als jährlichen Triggerpunkt für „No/Low“-Varianten, der Probierbereitschaft auslöse. Alkoholfreie Varianten legen im Handel zu und seien in der Gastronomie etabliert. Marktforscher beobachten  auch über den Januar hinaus einen bewussteren Alkoholkonsum, stärkere Gesundheitsorientierung und wachsende Nutzung alkoholfreier Alternativen, besonders in jüngeren Zielgruppen. Mediziner verbinden mit  dem „Dry January“ besseren Schlaf, gesteigertes Wohlbefinden und kurzfristig bessere Leberwerte. Maßgeblich sei die gestärkte Selbstwirksamkeit mit einem Potenzial für dauerhaft geringeren Alkoholkonsum.

Brauereien zur Folge, belaste der trockene Januar das ohnehin angespannte Geschäft zusätzlich. Der Rückgang bei alkoholhaltigem Bier sei 2025 deutlich gewesen und werde durch das Absatzwachstum alkoholfreier Alternativen nicht vollständig ausgeglichen.  Auch in anderen Branchen alkoholhaltiger Getränke  gehen die Verkaufszahlen zurück. Suchttherapeuten warnen, dass viele Menschen den „Dry January“ lediglich nutzen, um ihren Alkoholkonsum zu bagatellisieren.

Issue-Risk-Monitoring

Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.

Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.

  • Welche Risikothemen betreffen Ihr Unternehmen wirklich?
  • Welche Anspruchsgruppen stehen dahinter, mit welchem Ziel?
  • Welche Maßnahmen sind angemessen und lassen sich umsetzen?
  • Wie sollte eine Kommunikation strategisch, konzeptionell erfolgen?
     

Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
Telefon:  + 49 (0)228 98 57 0
lena.meinders(at)afc.net