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31.03.2026

Issue der Woche: Die deutsche Spargelsaison – wer sticht wen aus…?!

Zum Ostergeschäft trifft eine früh gestartete Saison auf einen seit Jahren fortschreitenden Strukturwandel im deutschen Spargelanbau: weniger Anbauflächen und Betriebe, geringere Erntemengen, wachsende Importanteile. Die Diskussion kreist um steigende Lohnkosten und den Preiswettbewerb mit Importware, und damit um die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des heimischen Anbaus.

Im deutschen Spargelanbau zeigt sich ein struktureller Rückgang: Erntemengen, Anbauflächen und die Zahl der Betriebe sind in den vergangenen zehn Jahren gesunken. Als Hauptursache für die rückläufigen Erntemengen nennen Statistiker die abnehmenden Anbauflächen. Gleichzeitig nahmen die Importe zu: Im Jahr 2025 wurden rund 24.500 Tonnen eingeführt – ein Anstieg von 6,4 Prozent gegenüber 2024 – und damit etwa ein Viertel der heimischen Erntemenge.

Die Importe  würden überwiegend während der deutschen Spargelsaison erfolgen und zu Beginn häufig zu etwa der Hälfte des Preises von früh geerntetem heimischem Spargel angeboten. Die niedrigen Discounterpreise importierter Waren würden laut Branchenvertretern den Rückgang deutscher Anbauflächen, aber auch das Ausweichen auf Direktvermarktung für heimischen Spargel zur Folge haben. Gründe für Betriebsaufgaben seien vor allem steigende Kosten, insbesondere durch höhere Löhne für Saisonkräfte.

Dennoch starte die deutsche Spargelsaison positiv: Die Ernte beginne früh, und die Preise dürften sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Zudem gäbe es auch Gegenbeispiele zum deutschen Trend: In Bayern hätten Anbauflächen und Erntemengen in den vergangenen Jahren zugenommen. Größere Erntemengen aus heimischer Produktion würden in diesem Jahr voraussichtlich spätestens nach Ostern verfügbar sein.

Bis dahin wünscht das AFC-Team ein frohes Osterfest!

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