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25.08.2026

Issue der Woche: Shamonda – Virus auf Wanderschaft…?!

Das Shamonda-Virus breitet sich bei Rindern in Deutschland weiter aus und zeigt damit die Bedeutung funktionierender Strukturen für Früherkennung, Diagnostik und Biosicherheitsmaßnahmen. Zugleich können sich daraus Folgen für die Milchproduktion und die landwirtschaftlichen Lieferketten ergeben. Wie sich das Virus weiter ausbreitet und welche Bedeutung das Infektionsgeschehen für Betriebe und Unternehmen entlang der Lieferkette tatsächlich haben wird, bleibt abzuwarten.

Bei Rindern in Deutschland nimmt die Verbreitung der neu eingeschleppten europäischen Variante des Shamonda-Virus weiter zu. Das neue Virusisolat Shamonda-Virus/DE/2026, das eng mit dem Shamonda-Virus verwandt ist, wurde nach Erkrankungen bei Rindern in der Schweiz, Frankreich und in Süddeutschland, insbesondere in Baden-Württemberg, nachgewiesen. Das Virus wird durch blutsaugende Gnitzen übertragen und verursacht seit Juli insbesondere Fieber, Durchfall und Rückgänge der Milchleistung.

Milchviehhalter berichten von durchschnittlich fünf Litern weniger Tagesmilch je Kuh. Derzeit lasse sich zudem noch nicht abschätzen, ob und in welchem Umfang Infektionen bei tragenden Tieren zu Schädigungen der Föten führen könnten. Entsprechend groß sei die Sorge vor langfristigen Fruchtbarkeitsstörungen und Aborten bei Kühen sowie möglichen Missbildungen bei Kälbern. Neben Rindern, seien vermutlich auch andere Wiederkäuer wie Schafe oder Ziegen betroffen.

Viren der Serogruppe führten bei erwachsenen Tieren in der Regel zu einer kurzen Virämie und lediglich milden bis moderaten klinischen Erscheinungen. Zur Behandlung stünden bislang offenbar vor allem Schmerzmittel und Entzündungshemmer zur Verfügung. Aufgrund der aktuell hohen Gnitzen-Aktivität sei mit einer weiteren Ausbreitung des Virus zu rechnen. Für den Menschen bestehe hingegen kein relevantes Infektionsrisiko. Auch konkrete Handelsbeschränkungen ergäben sich bislang nicht.

Issue-Risk-Monitoring

Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.

Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.

  • Welche Risikothemen betreffen Ihr Unternehmen wirklich?
  • Welche Anspruchsgruppen stehen dahinter, mit welchem Ziel?
  • Welche Maßnahmen sind angemessen und lassen sich umsetzen?
  • Wie sollte eine Kommunikation strategisch, konzeptionell erfolgen?
     

Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
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lena.meinders(at)afc.net