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18.08.2026

Issue der Woche: Rückläufige Umsätze, schwierige Aussichten…?!

Die deutsche Ernährungsindustrie steht derzeit zwischen rückläufigen Umsätzen, anhaltendem Preisdruck und steigenden Anforderungen an die Preisgestaltung. Für Hersteller sowie Händler verschärft sich damit das Spannungsfeld zwischen Wettbewerbsfähigkeit, Margen und den Erwartungen preissensibler Verbraucher. Es bleibt abzuwarten, wie sich Preisentwicklung und Konsumnachfrage unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterentwickeln.

Die kürzlich veröffentlichten Zahlen des BVE-Konjunktur-Reports zeigen für Mai 2026 eine rückläufige Umsatzentwicklung in der deutschen Ernährungsindustrie. Preisbereinigt lag der Gesamtumsatz 2,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Dabei sank der Auslandsumsatz um 3,6 Prozent, während der Inlandsumsatz um 2,3 Prozent zurückging. Gleichzeitig wird im Kontext derzeitiger Preisverhandlungen von sinkenden Margen sowohl für Hersteller als auch Händler berichtet und über die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von sieben Prozent debattiert.

Der durch die Abschaffung entstehende zusätzliche Steuerbetrag könne zur Entlastung des Staatshaushalts oder zur Senkung des regulären Mehrwertsteuersatzes genutzt werden. Gleichzeitig würde eine Anhebung der Mehrwertsteuer insbesondere Lebensmittel verteuern und könnte laut Experten den privaten Konsum spürbar bremsen.

Insgesamt hätten Verbraucher ihre Sparmaßnahmen in den vergangenen Jahren bereits  perfektioniert. Entsprechend müsse insbesondere bei Vollsortimentern mit „aggressiveren Verkaufspreisen“ um Marktanteile gekämpft werden. Gleichzeitig verzeichnete der FAO Food Price Index als Frühindikator für die weitere Preisentwicklung auf den Agrarrohstoffmärkten im Juli 2026 ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Laut Branchenvertreten müssten Verbraucher lernen, dass gestiegene Rohstoffkosten zu höheren Preisen führten. Zu viele Promotionspreise könnten diesen Lerneffekt jedoch zunichtemachen.

Issue-Risk-Monitoring

Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.

Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.

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Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
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