Gesundheitswerbung in sozialen Medien, insbesondere bei Nahrungs-ergänzungsmitteln, und mangelnde diesbezügliche Kontrollen bleiben ein Dauerthema, wie auch eine aktuelle NGO-Umfrage zeigt. In dieser Situation können Verbraucherschutzorganisationen Debatten und die Meinung von Verbrauchern maßgeblich prägen und durch Kampagnen Druck auf Unternehmen aufbauen. Unternehmen sind deshalb gut beraten, sich rechtssicher aufzustellen, um Risiken zu minimieren und damit Reputation und Image zu schützen.
Laut einer aktuellen Umfrage einer Verbraucherschutzorganisation wird die Kontrolle von Gesundheitswerbung in den sozialen Medien durch Lebensmittelüberwachungsämter vernachlässigt, obwohl ein erheblicher Anteil der Gesundheitsversprechen für Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel gegen die europäische Health-Claims-Verordnung bzw. die Lebensmittel-informationsverordnung verstoße. Bereits in der Vergangenheit wurde mehrfach vor falschen gesundheitsbezogenen Aussagen gewarnt und eine intensivere Überwachung von Gesundheitswerbung auf Social Media gefordert.
Befragte Überwachungsbehörden nennen insbesondere personelle und technische Ressourcenengpässe sowie fehlende Zugänge zu Social-Media-Plattformen als zentrale Herausforderungen. Kontrollen erfolgten demnach überwiegend anlassbezogen.
Um der „überlasteten Lebensmittelüberwachung“ entgegenzuwirken, fordern Verbraucherschutzorganisationen konkret, die Kontrolle des Online-Marktes auf Bundesebene zu bündeln und die Überwachung personell wie finanziell deutlich zu stärken. Auch bei allgemeinen Gesundheitsinformationen in sozialen Medien ohne konkreten Lebensmittelbezug ist laut Experten besondere Vorsicht geboten.
Issue-Risk-Monitoring
Bei unerwarteten Ereignissen, negativen Themen und kritischen Anfragen von Stakeholdern, wie NGOs, Medien und Verbrauchern helfen wir Ihnen, komplexe Sachverhalte einzuschätzen, potenzielle Risiken zu bewerten und die Kommunikation angemessen zu gestalten.
Im Sinne eines umfassenden Reputationsschutzes für Unternehmen und Marken machen wir Sie fit für den proaktiven und reaktiven Umgang mit diesen Herausforderungen, um die Öffentlichkeitsarbeit zielführend und erfolgreich durchzuführen - denn „Issues“ sind unser Alltag.
- Welche Risikothemen betreffen Ihr Unternehmen wirklich?
- Welche Anspruchsgruppen stehen dahinter, mit welchem Ziel?
- Welche Maßnahmen sind angemessen und lassen sich umsetzen?
- Wie sollte eine Kommunikation strategisch, konzeptionell erfolgen?
Ansprechpartnerin
Lena Meinders
Geschäftsführerin
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