UBA veröffentlicht AFC-Studie zu “umwelt- und klimarelevanten Qualitätsstandards des Lebensmitteleinzelhandels“

Makellose Äpfel, gerade Möhren, Mindestgrößen und frisches Blattgrün bei Kohlrabi: Viele Standards des Lebensmitteleinzelhandels gehen über gesetzliche Anforderungen hinaus. Als Folge werden unnötige Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt und Produkte entsorgt, die nicht den Anforderungen entsprechen.

Im Auftrag des Umweltbundesamts hat die AFC Public Services GmbH gemeinsam mit dem Umweltplanungsbüro entera die Auswirkungen von Qualitätsstandards auf Umwelt und Klima untersucht. Zahlreiche Beispiele aus den Bereichen Gemüse, Obst und Getreide zeigen, dass hohe Anforderungen an landwirtschaftliche Erzeugnissen Lebensmittelverluste sowie negative Umweltauswirkungen (insbesondere Nährstoff- und Pflanzenschutzmitteleinträge in Böden und Gewässer mit weiteren Auswirkungen auf das Klima und die Biodiversität) verursachen. Gleichzeitig ist in der Gesellschaft und auch beim LEH eine zunehmende Sensibilität für die Effekte auf umwelt- und klimarelevante Faktoren der landwirtschaftlichen Produktion erkennbar. Es gibt eine Vielzahl alternativer Ansätze und positiver Beispiele, die auf umweltfreundliche Erzeugung und Vermarktung ausgerichtet sind.

Die vollständige Studie inkl. eines Kurzvideos wurde nun veröffentlicht und ist hier abzurufen.

Kontakt: Dr. Volker Ebert, Elisabeth Gerwing


AFC Chilli