Schwäbische Zeitung: Das Wettrennen der Lieferdienste

Der größte Anbieter der USA startet sein Geschäft jetzt in Stuttgart – Doch auf dem Markt herrscht bittere Konkurrenz.

Spätestens seit der Pandemie boomen Lieferdienste enorm - mal eben im Homeoffice schnell eine Pizza bestellt, am Wochenende den Restaurantbesuch auf die heimische Couch verlegt ...

Das Resümee: Die bequeme Lieferung an die Haustüre für einen Aufpreis wird bleiben. Anders beurteilt das Otto Strecker, Experte für Lebensmittelmarketing und Vorstand der AFC Consulting Group AG in Bonn. Er spricht von einer „Sonderkonjunktur, die irgendwann zu Ende gehen wird“. Kein lohnenswertes Geschäft sieht der Wirtschaftsexperte in der Lieferung von Lebensmitteln und fürchtet um die Investitionen von kleinen Anlegern. „Kein Unternehmen wird mit dem Ausliefern von Lebensmitteln jemals Geld verdienen“, sagt Strecker. Es gebe zwar einen Nischenmarkt, zu dem der regionale Getränkelieferservice gehöre oder Unternehmen wie Hellofresh, die Verbrauchern Pakete mit vorbereiteten Zutaten zusammenstellen. Der Gewinn im Lebensmittelhandel werde allerdings über den Einkauf generiert, doch hierbei können laut dem Experten die Lieferdienste kaum punkten. Deswegen würden Übereinkünfte zwischen Lieferplattformen und dem Einzelhandel damit enden, dass Supermarktketten die Lieferdienste irgendwann schlucken. ...
 

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Schwäbische Zeitung vom 18.11.2021 / Wirtschaft / von Christian Reichl

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